Die PKV lohnt sich für Beamte, Selbstständige sowie Angestellte mit einem Einkommen über der Jahresarbeitsentgeltgrenze (2025: ca. 69.300 €/Jahr). Sie bietet oft bessere Leistungen und individuelle Tarife.
Zu den Vorteilen zählen freie Arztwahl, bessere Leistungen wie Chefarztbehandlung oder Einzelzimmer, sowie kürzere Wartezeiten. Der Beitrag ist einkommensunabhängig und richtet sich nach Alter, Gesundheitszustand und Tarifauswahl.
Die Beiträge steigen im Alter, vor allem ohne Beitragsentlastungstarif. Familienangehörige müssen separat versichert werden. Ein Wechsel zurück in die gesetzliche Krankenversicherung ist oft schwierig.
Beamte erhalten vom Dienstherrn eine Beihilfe (in der Regel 50–70 % der Krankheitskosten). Die PKV deckt die restlichen Kosten ab. Daher zahlen Beamte deutlich geringere Beiträge als Angestellte.
Für Beamte kann die PKV ab etwa 180 € monatlich beginnen. Angestellte und Selbstständige zahlen – je nach Tarif und Alter – meist zwischen 400 und 800 € pro Monat.
Ein Wechsel ist nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich, etwa bei Arbeitslosigkeit, Elternzeit oder Unterschreiten der Einkommensgrenze. Für Selbstständige und Personen über 55 ist es meist nicht mehr möglich.